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Rechtliche Fallstricke beim Verbreiten von digitalem Content

Convento PR-Frühstück mit Rechtsanwalt Alexander Unverzagt am 13.09.2018 in Berlin

Interessante und zielgruppenorientierte Inhalte von Pressemitteilungen, Blogbeiträgen, Kundenbewertungen, Agentur- und Pitchkonzepten etc. sind in der Regel rechtlich geschützt. Rechtliche Überlegungen werden in diesem Zusammenhang aber oft gar nicht oder zu spät angestellt, obwohl die Bearbeitung, Nutzung und Auswertung solcher kreativer Leistungen es rechtlich in sich haben. Urheber-, wettbewerbs-, persönlichkeits- oder haftungsrechtliche Fragen müssen daher immer wieder gestellt und beantwortet werden.

Knapp 50 PR-Professionals folgten unserer Einladung in's Berliner Quadriga-Forum zum dritten PR-Frühstück über dieses Thema mit Rechtsanwalt Alexander Unverzagt. Dieser erläuterte in seinem Vortrag die rechtlichen Fallstricke bei der Nutzung und Verbreitung von digitalem Content. Der Vortrag befasste sich mit den Fragen der urheberrechtlichen Schutzfähigkeit von „content“ (wie Blogbeiträgen, Fotografien und Tweets), Lizenzbedingungen und Haftungsfragen. Das große Interesse der Zuhörer zeigte sich in einer lebhaften Diskussion über weitere Aspekte, wie u.a. die Umsetzung der neuen DSGVO-Vorgaben, die Kennzeichnungspflicht / das Trennungsgebot in Bezug auf werbliche Inhalte, Absprachen und Zusammenarbeit mit Journalisten, den Umgang mit Interviews, die Abbildung von Personen und die Übernahme von Leistungen Dritter für eigene Zwecke.

Den Teilnehmern und ihren Fragen war anzumerken, dass das gewählte Thema für viele von ihnen eine teilweise große rechtliche Relevanz hat. Über 50 Fragen wurden gestellt bzw. Anmerkungen gemacht, die das Auditorium immer wieder veranlassten, diese für einen lebendigen und sinnvollen Dialog zwischen Referenten und Zuhörern zu ergänzen.

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Pressedatenbank-Umstellung: Wenn die DSGVO auch ganz überraschend Gutes in den Agenturalltag bringt!

Die Kommunikations-Agentur Profil Marketing OHG mit ihren über viele Jahre gewachsenen Pressekontakten brauchte eine funktionsfähige Lösung zur Verifizierung und sicheren Speicherung ihrer Kontakte. Auch das Handling von Presseaussendungen musste nachhaltig überarbeitet werden. „Dafür war myconvento auf jeden Fall ein Glücksgriff“, sagt Katja Grosjean, Gesellschafterin der Agentur, „und das zur rechten Zeit.“ Hier geht es zu ihrem Erfahrungsbericht:
https://blog.profil-marketing.com/index.php/2018/06/27/pressedatenbank-umstellung-wenn-die-dsgvo-auch-ganz-ueberraschend-gutes-in-den-agenturalltag-bringt/

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Markus Pflugbeil, vibrio: "Digitale Transformation – Fluch oder Segen für die Unternehmenskommunikation?"

Die Digitalisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche ist umfassend und ihre langfristigen Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft sind kaum abzusehen. Die Medienbranche war eine der ersten, die auf die Chancen des Internets setzte, heute aber feststellen muss, dass ihr Geschäftsmodell substanziell gefährdet ist. In der Konsequenz stellt sich die Frage, ob das Berufsbild und Selbstverständnis des Pressesprechers heute überhaupt noch passend ist. Wie müssen PR-Verantwortliche und Agenturen ihre Prozesse und Denkweisen ändern, um in der neuen Welt, in der jeder Empfänger und Sender sein kann, zu bestehen?

Ziel dieses Convento PR-Frühstücks im Presseclub München, das über 60 interessierte Kommunikationsfachleute besuchten, war es, anhand von Beispielen und Vorbildern Diskussions- und Denkanstöße zu geben. Nicht zuletzt die Beiträge aus dem Publikum machten klar, dass traditionelle Medien und parallele und ergänzende Kanäle im Internet, wie Social Networks, noch eine Weile nebeneinander existieren werden. Die Rolle des Kommunikators ändert sich insoweit, dass er gewohnte Pfade verlassen muss, neben Journalisten auch neue Zielgruppen, wie Kunden, Interessenten, Bewerber etc., mitdenken sollte und dafür innerhalb des Unternehmens eine beratende Schnittstellenfunktion einnimmt. Er muss also auch die neuen Kommunikationskanäle kennen und erklären können. Der Trend geht zu Owned Media und Storytelling - wenn Unternehmen, vor allem im Internet mit Blogs, Videos und Podcasts selbst zu Medien werden - und Content Marketing.

Außerdem sprach Convento-Geschäftsführer Rainer Maassen über die Bedeutung der EU-Datenschutzgrundverordnung für Kommunikationsprofis und stellte seinen Ratgeber zum Thema vor.

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Djure Meinen, Blogger Relations Specialist: "Von Auto-Bloggern und Instagram-Sternchen - Influencer Relations 2018"

Die Arbeit mit Bloggern, YouTubern und Instagramern ist aus dem Kommunikationsmix kaum noch wegzudenken. Dabei ist die Szene in ständigem Wandel. Wo stehen wir im Jahr 2018, welche Chancen und Risiken tun sich auf? Beim Convento PR-Frühstück in Hamburg, das rund interessierte 60 PR-Professionals besuchten, verschaffte Djure Meinen einen kurzen Überblick über den Status Quo und zeigte aktuelle Beispiele gelungener Arbeit.

Wer die Entwicklung derzeit bspw. in der Kommunikationsfachpresse verfolgt, mag zu dem Schluss kommen, dass Influencer Kommunikation fast ausschließlich mit bunten Bildern auf Instagram stattfindet. Neben diesem eher an Werbung angelehnten und auf Absatz zielenden Ansatz gibt es aber auch gute Beispiele für auf Beziehungen und Reputation setzende Arbeit. Wie man für letzteres die passenden Kontakte findet, stand im Mittelpunkt von Meinens Ausführungen. Quintessenz: Wie bei guter Medienarbeit geht es darum, nachhaltige Beziehungen aufzubauen. Dazu gilt es, ansprechbar zu werden, aktiv auf Influencer zuzugehen und sie untereinander zu vernetzen. Solche Netzwerke lassen sich dann gut für die eigene Arbeit aktivieren.

In der Fragerunde kam die Sprache wie so oft auf das Thema Transparenz und Schleichwerbung. Wichtigste Botschaft hier: Das oft als besonders wichtig herangezogene Kriterium der Bezahlung von Influencern ist allenfalls eines von vielen. Bei der Beurteilung, ob etwas Werbung ist oder nicht, muss vor allem die Absicht der Handelenden beurteilt werden. Mit der richtigen Haltung werden die meisten Beteiligten dann schnell zu einem richtigen Ergebnis kommen.

Außerdem sprach Convento-Geschäftsführer Rainer Maassen über die Bedeutung der EU-Datenschutzgrundverordnung für Kommunikationsprofis und stellte seinen Ratgeber zum Thema vor.

Referent:
Djure Meinen ist einer der bekanntesten Experten im Bereich Blogger Relations in Deutschland. Seit 2008 berät er Agenturen und Unternehmen mit dem Schwerpunkt, nachhaltige Beziehungen zu Bloggern aufzubauen und zu pflegen. Er arbeitet als Kommunikationsstratege und Redner auf Barcamps und Konferenzen. Zudem ist er Lehrbeauftragter für das Thema Influencer Relations an der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften und an der Jade Hochschule Wilhelmshaven.

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Pressekontakte, Themenrecherche & professioneller Versand: PR Tools im Überblick

Christoph Salzig, Geschäftsführer der Agentur pr://ip Primus Inter Pares, schreibt hier über seine Suche nach einer geeigneten Journalistendatenbank kombiniert mit einer Themendatenbank (Wer berichtet über was?) und einem leistungsfähigen Versandsystem. Wie und warum er dabei letztlich auf myconvento gekommen ist, beschreibt er hier:
https://www.pr-ip.de/2018/04/20/pr-tools-im-ueberblick/

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Als Pionier einer professionellen PR-Software für das Adress-, Verteiler-, Aussende- und Eventmanagement entwickelt die Convento GmbH seit zwanzig Jahren intelligente, sichere und benutzerfreundliche Management-Systeme für PR- und IR-Professionals. Gestützt auf langjährige Produkterfahrung und über ... Alles anzeigen

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